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Schwesternuhr: der praktische Helfer

schwesternuhrAuf den meisten Krankenstationen hängen Uhren, welche Krankenschwestern helfen den Puls von Patienten zu jeder Zeit zu messen sowie bei Messung der Atemfrequenz, Infusions– und Medikamentenplänen und auch bei der Planung des Tagesorganisationsplans.

Doch kommt es immer mal wieder vor, dass es doch ein Zimmer oder eine Station gibt, welche keine Uhr hat. Aus diesem Grund ist die Schwesternuhr ein praktischer Helfer für jede Krankenschwester.



Auf der Rückseite einer Schwesternuhr befindet sich ein Clip, mit dem man die Uhr an dem Kittel befestigen kann. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in den meisten Fällen sehr gut, da man schon für wenige Euros eine Schwesternuhr kaufen kann. Nach oben hin, gibt es preislich gesehen natürlich keine Grenzen.


Inhaltsverzeichnis

» Krankenschwesteruhren im Überblick
» Schwesternuhr mit Clip und Namen
» Welche Arten von Schwesteruhren gibt es?
» Wie funktioniert die Kitteluhr?
» Pflegeuhr: Ansteckuhr mit vielen Vorteilen
» Schwesternuhr mit Magnet und Gravur
» Schwesternuhr kaufen – das sollte man wissen
» Die Geschichte der Krankenschwesternuhr
» FAQ-Häufige Fragen zu Schwesteruhren


Krankenschwesteruhren im Überblick

Krankenschwesteruhren oder auch Schwesternuhr genannt gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Materialien. Sehr gerne wird auch eine Silikonhülle um die Schwesternuhr befestigt, welche den Halt verbessern kann und die Uhr farbenfroher macht. Der Aufbau der Uhr ähnelt einer Taschenuhr, was an dem rundlichen Gehäuse liegt.

Kunststoff ist das häufigste Material von Krankenschwesteruhren, aber auch Uhren mit Silikon, oder Metall werden häufig hergestellt. Neben der Haltbarkeit, welche sich je nach Material unterscheidet, spielt ebenfalls das Gewicht eine wichtige Rolle. Krankenschwesteruhren als Metall wiegen mehr, was sich besonders bei längeren Arbeitstagen bemerkbar machen kann. Silikon und Uhren aus Kunstoff hingegen sind deutlich leichter.

Des Weiteren befindet sich eine kürzere Kette mit Brosche an der Uhr, welche zum Befestigen benutzt wird. In den meisten Fällen hat die Arbeitskleidung von Krankenschwestern oder auch Altenpflegern für die Uhr die passende Tasche oder Lasche für die Uhr. Auf der Rückseite der Uhr, kann man die Batterie wechseln.


Schwesternuhr mit Clip und Namen

Schwesternuhren zum anstecken sind für Krankenschwestern besonders beliebt, weil diese beim Arbeiten einfach am Kittel hängen können. Der Clip hilft beim befestigen und sorgt dafür, dass die Uhr nicht herunterfallen kann. Da es im Krankenhaus üblich ist, dass man eine Schwesternuhr bei sich hat, ist es sehr praktisch den Namen auf der Uhr stehen zu haben. Dadurch kommt es zu keiner Verwechslung.

Bei einem großen Team an Krankenschwestern sind Beschriftungen mit Namen sehr hilfreich, um schnell an seine Uhr zu kommen und schneller die Arbeit beginnen zu können.


Welche Arten von Schwesteruhren gibt es?

Bei Schwesteruhren wird zwischen analogen und digitalen Uhrwerken unterschieden! Die klassische Uhr ist mit einem analogen Uhrwerk ausgestattet und verfügt über Sekunden, Minuten- und Stundenangaben. Mit Hilfe eines dunklen Zifferblattes, welches im dunklen leuchtet, wurde bei einigen Schwesteruhren ein klares Ablesen ermöglicht. Selbst ein Tachymeter ist ein manchen Modellen verbaut.

Neben dem großen Unterschied im Material bei Schwesternuhren, gibt es auch noch die digitalen Kitteluhren, welche meistens mit Hilfe einer Batterie angetrieben werden und zum besseren Ablesen in Abendstunden mit einem leuchtenden Hintergrund ausgestattet sind.


Wie funktioniert die Kitteluhr?

Wie bereits erwähnt, wird die Kitteluhr unteranderem zum Messen des Pulses benutzt. Als erstes muss der Puls des Patienten ertastet werden! Dies passiert meistens am Handgelenk oder am Hals. Der Sekundenzeiger der Kitteluhr wird dann meistens 15 Sekunden verfolgt und dies passiert 4 mal. Am Ende wird das Ergebnis mal 4 multipliziert und man kommt auf den Puls in der Minute.

Pulswellen (in 15 Sekunden) * 4 = Herzfrequenz pro Minute

Falls Sie aber nicht rechnen möchten, können Sie auch auf eine Kitteluhr mit Pulsskala (Tachymeter) zurückgreifen. Bei dieser Art von Kitteluhr, wartet man bis der Zeiger auf 12 Uhr steht und ab dann 30 Pulsschläge gezählt. Wenn man die 30 Pulsschläge erreicht hat, muss man nur noch von der Kitteluhr den Puls ablesen.


Pflegeuhr: Ansteckuhr mit vielen Vorteilen

Die Pflegeuhr oder auch Ansteckuhr genannt benutzen hauptsächlich Pflegekräfte um jederzeit den Puls des Patienten messen zu können. Im Vergleich zu normalen Armbanduhren bietet die Ansteckuhr eine Menge Vorteile.

  • perfekt zum Puls messen geeignet
  • hygienisch und im Krankenhaus erlaubt
  • Ermittlung der Atemfrequenz
  • Für Dokumentationen mit Zeitangaben
  • Hilft bei der Tagesorganisationsplanung
  • modischer Aspekt (farbenfroh)

Darüber hinaus gibt es auch noch viele weitere Vorteile, welche für eine Pflegeuhr sprechen. Armbanduhren, welche ansonsten ebenfalls bei den Aufgaben helfen würden, sind leider aufgrund der Hygienevoraussetzungen im Krankenhaus nicht gestattet.


Schwesternuhr mit Magnet und Gravur

Schwesternuhren eignen sich auch sehr gut als Geschenk weshalb eine persönliche Gravur eine schöne Geste sein kann. Möchten Sie, dass Ihre Frau oder Ihr Mann auf der Arbeit an Sie denkt? Mit einer Gravur können Sie Ihrer oder Ihrem liebsten jeden Tag eine Freude bereiten. Ob der Jahrestag, ein nettes Wort oder vielleicht auch einen Insider, der einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Mit einer Gravur hat man viele Möglichkeiten.

Der Magnet hilft dabei, dass die Schwesternuhr an dem Kittel bleibt und zusätzlichen Halt bekommt.


Schwesternuhr kaufen – das sollte man wissen

Auf Amazon können Sie verschiedene Schwesternuhren kaufen und sich vor dem Kauf sogar noch Bewertungen von bisherigen Käufern durchlesen. Außerdem ist der Versand sowie die Rückgabe kein Problem, solange man im Zeitfenster bleibt. Auch auf Ebay kann man Schwesternuhren kaufen, doch bietet Amazon den Vorteil, dass durch die größere Auswahl man schneller fündig wird. Verschiedene Farben können die Arbeit im Krankenhaus abwechslungsreicher gestalten und ein wenig Freude in den trüben Alltag bringen. Achten Sie vor allem auch auf eine hochwertige Kette, welche einen guten dauerhaften halt bietet.
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Die Geschichte der Krankenschwesternuhr

Die Krankenschwesternuhren stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und wurde in Großbritannien unter dem Namen „Nurse Watches“ bekannt. Von dort aus verbreiteten sie sich über die ganze Welt. Besonders aufgrund der 2. Weltkriege im 20. Jahrhundert war eine schnelle Behandlung wichtig. Die Krankenschwesternuhren halfen Krankenpfleger und Krankenpflegerinen den Puls von Patienten zu messen sowie die Zeit im Überblick zu behalten. Grund für die Erfindung war, dass Armbanduhren ein Hygieneproblem darstellten.


FAQ – Häufige Fragen zur Schwesternuhr

Das Ziffernblatt einer Schwesternuhr ist im Gegensatz zu einer Taschenuhr um 180 Grad gedreht. Somit befindet sich 12 Uhr dort, wo normalerweise 6 Uhr steht und andersrum. Dadurch muss man die Uhr nicht mal anfassen und kann auch beim bloßen herunter hängen den Puls messen sowie die Uhrzeit ablesen.
Die Krankenschwesteruhr stammt aus Großbritannien und wurde im 20. Jahrhundert erfunden. Grund für die Erfindung war der Hygienestandard und dem einhergehenden Problem mit Armbanduhren im Krankenhaus.
Schwesteruhren sind in der Regel sehr günstig und können schon für ungefähr 8 Euro gefunden werden. Hochwertigere Schwesteruhren gibt es ebenfalls für auch höherer Preise.
Das Oberfläche der Uhr befindet sich aus Glas, weshalb es bei einem Sturz zu Rissen kommen kann. Der günstige Preis der Uhr lädt oftmals dazu ein gleich mehrere Kitteluhren zu kaufen.