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Beliebte Uhren aus Edelmetallen: Gold, Silber oder auch Platin

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Armbanduhren sind deutlich mehr als ein modisches Accessoire. Nicht ohne Grund zahlen Sammler Millionenbeträge für hochwertige Exemplare, wie etwa die „Graff Diamonds Hallucination“ mit einem Preis von etwa 55 Millionen Dollar als teuerste Uhr der Welt unter Beweis stellt. Zudem zeigen Uhren deutliche Unterschiede, etwa mit Blick auf die Größe.

Die kleinste mechanische Uhr der Welt ist 90 Jahre alt und nur 14 Millimeter lang sowie 4,8 Millimeter breit. Das genaue Gegenteil stellt die IWC Fliegeruhr 52 T.S.C. dar, die mit einem Durchmesser von 55 Millimetern und einem Gewicht von 183 Gramm sofort auffällt. Neben günstigen, alltagstauglichen Ausführungen erfreuen sich bei Enthusiasten vor allem Uhren aus Edelmetallen einer großen Nachfrage.

Diese überzeugen mit einem hohen Wert, einem edlen Erscheinungsbild und dem Seltenheitsfaktor. Im Folgenden widmen wir unsere Aufmerksamkeit den verschiedenen Angeboten der Edelmetall-Uhren auf dem Markt und stellen passende Modelle für jeden Bedarf vor. So viel vorweg: Edelmetall ist nicht gleich Edelmetall. Hier zeigen sich teils enorme Unterschiede.

Gold – das beliebte Edelmetall in der Uhrenfertigung

Vor allem Uhren aus Gold erfreuen sich einer großen Nachfrage. Das Edelmetall bietet für die Uhrenfertigung attraktive Vorteile, unter anderem durch eine hohe Widerstandsfähigkeit und ein attraktives Erscheinungsbild. Bei den meisten Golduhren kommt Gelbgold zum Einsatz, dieses besteht aus Gold, Kupfer und Silber. Im direkten Vergleich zu anderen Materialien sind Uhren aus Gelbgold schon günstig zu finden, eine Michael Kors Dibby kostet etwa weniger als 150 Euro.

Deutlich teurer sind Uhren des Herstellers Rolex mit Gelbgoldanteil, welches etwa bei dem Uhrengehäuse zum Einsatz kommt. Mit mehr als 20.000 Euro müssen Interessenten hier schon deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ähnliche Unterschiede mit Blick auf die Preise zeigen sich auch bei den anderen Goldvarianten. Weiß- oder Roségold überzeugen unter anderem mit einem auffälligen Look.

Die „Limelight“ Gala von Piaget kostet über 28.000 Euro, günstigere Varianten gibt es schon für weniger als 5.000 Euro zu kaufen. Dies stellt etwa der Hersteller „Sinn“ mit verschiedenen Uhrenmodellen unter Beweis.

Neben Armbanduhren aus Gold, Silber und anderen Edelmetallen gibt es aber auch tollen Schmuck der die Armbanduhr perfekt ergänzen kann. Es empfiehlt sich eine Uhr mit Gelbgold-Elementen ebenfalls mit einem Schmuckstück aus Gelbgold zu kombinieren. Sollte ein Schmuckgegenstand über die Zeit mal kaputt gehen, kann man diese auch leicht reparieren. Bei z.B. Götze Gold gibt es Schmuckersatzteile aus verschiedenen Goldarten. Nehmen Sie unbedingt den passenden Schmuckverschluss. Wenn es sich um eine Gelbgoldkette handelt, sollte der Schmuckverschluss auch aus Gelbgold sein.

Deutlich günstiger – Armbanduhren aus Silber

Silber erfreut sich als Edelmetall einer großen Nachfrage und ist deutlich günstiger als Gold. Schon vor weit mehr als einhundert Jahren wurden verschiedene Uhren aus Silber gefertigt. Heute bestehen die meisten Uhren aus Sterlingsilber 925/1000 oder aus 800er-Silber.

Günstige Varianten, etwa die Tissot PRX Powermatic 80, kostet unter 800 Euro und ist somit auch für preisbewusste Kunden erschwinglich, die eine hochwertige Armbanduhr aus Edelmetall suchen. Bei teureren Varianten handelt es sich in der Regel um stark limitierte Auflagen, die vor allem durch die Seltenheit im Preis steigen.

Auch für ältere Silberuhren müssen Interessenten tief in die Tasche greifen. Eine Rolex Submariner kostet schnell über 20.000 Euro, je nach Zustand und Seltenheit. Viele Armbanduhren aus Silber erfordern allerdings eine umfangreiche Pflege, da das Edelmetall als sehr anfällig gilt. Gerade Verfärbungen, etwa durch Schweiß oder auch den direkten Kontakt mit der Luft, lassen nicht lange auf sich warten und müssen regelmäßig entfernt werden.

Platinuhren – leicht, widerstandsfähig und elegant

Auch wenn Titan nur selten das Handgelenk modebewusster Herren oder Damen schmückt, ist das Edelmetall grundsätzlich hervorragend für die Uhrenfertigung geeignet. Dieses ist sehr leicht, besonders widerstandsfähig und behält auch über eine lange Zeit hinweg den gewohnten Glanz. Bei der Produktion kommen ebenfalls Legierungen zum Einsatz, der Platinanteil beträgt dann 96 Prozent.

Vier Prozent Palladium oder Kupfer sorgen für die notwendige Härtung. Platinuhren stammen meist von bekannten Luxusuhrenherstellern. Als bekanntes Beispiel für entsprechende Uhren gilt etwa die Patek Philippe Referenz 5930, die aus Platin besteht und knapp 100.000 Euro kostet. Eine Lange 1 MONDPHASE in 950er Platin kostet sogar schnell bis zu 150.000 Euro, je nach gewählter Ausführung und Händler.

Eine Omega Tourbillion Platinum Limited Edition ist nicht nur kostspielig und hochwertig durch das genutzte Metall, sondern auch äußerst selten. Weltweit gibt es nur 18 nummerierte Exemplare. Nur knapp weniger als 800.000 Euro werden derzeit für eine solche Platin-Uhr verlangt.

Palladiumuhren als besonders teure Wahl

Doch es geht auch noch teuer. Uhren aus oder mit Palladium gehören zu den kostspieligsten Exemplaren auf dem Markt überhaupt. Das Edelmetall ist ebenfalls sehr robust, gleichzeitig aber sehr leicht. Dies sorgt für einen hohen Tragekomfort im Alltag.

Zu den wenigen Herstellern, die auf Palladium bei der Produktion der Uhren setzen, gehört Hublot. Selbst die einfachen Exemplare ohne strenge Limitierung kosten schnell fünfstellig. Eine Hublot Big Bang King wechselt in der Regel nicht für weniger als 20.000 Euro den Besitzer, vor allem im guten Zustand. Ebenfalls eine bekannte Marke, die auf Palladium setzt, ist Cartier.

Die Uhren fallen preislich stark verschieden aus und fallen vor allem aufgrund des auffälligen Designs direkt ins Auge. Dies gilt etwa für die Cartier Clé de Cartier, die knapp 40.000 Euro kostet und mit einem Palladium-Gehäuse, einem auffälligen Ziffernblatt und einem Armband aus Leder als Kontrast begeistert.


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