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Stuttgarter Uhrenbörse – Daten und Fakten über die ehemalige Börse

Stuttgarter Uhrenboerse

Glasvitrinen bei Stuttgarter Uhrenbörse

Von 1992 bis ungefähr 2007 fand regelmäßig, meist 4-mal im Jahr, die Stuttgarter Uhrenbörse statt. Dort konnte man Uhren verkaufen, kaufen oder auch einfach nur nach besonderen Sammlerstücken Ausschau halten. Die Uhrenbörse hatte sich auf internationale Sammleruhren spezialisiert und auch Tauschen war möglich. Wer den Preis einer Uhr schätzen lassen wollte, konnte ich dort ebenfalls an erfahrene Profis wenden.

Marken wie Breitling, Glashütte, IWC, Omega, Patek Philippe und viele mehr waren dort anzufinden. Darüber hinaus konnte man dort auch Uhrenzubehör, Literatur und Bastler antreffen. Der Eintrittspreis bewegte sich zwischen 5 und 10 Euro und die Miete für ein Tisch als Verkäufer betrug 2003 25 Euro gegen Ende hin jedoch 85 Euro. Durch die internationale Aufmachung traf man dort Uhrenhersteller, private Sammler, Uhrenhändler, Uhrmachermeister und viele mehr an.

So wurden die Uhrenstände aufgebaut

Damit die Uhren gut ausgestellt werden konnte, bot der Organisator der Stuttgarter Uhrenbörse Knud Kuhsen die Möglichkeit an tragbare Vitrinen für die Ausstellung zu bestellen. Diese wurden von der Firma Allstate Manufacturing Comp. N.J. hergestellt und wurden speziell für reisende Uhrenhändler hergestellt, welche oft auf Ausstellungen sind. Die Vitrinen wogen 9kg und waren abschließbar sowie mit einer Hand tragbar. Die Vitrine war noch mit bruchsicherem Glas versehen. („tempered safety Glas“).

Jeder Uhrenverkäufer bekam eine begrenzte Fläche. Die Tische hatten in der Regel eine Länge von ca. 1,5 Metern. Es war auch möglich noch spontan als Verkäufer an der Uhrenmesse teilzunehmen, wenn eine gewisse Anzahl an Tischen noch frei verfügbar war. Jedoch war es natürlich von Vorteil rechtzeitig den Stand zu buchen. Da es sich um eine internationale Messe gehandelt hat, konnte man dort viele verschiedene Hersteller und Verkäufer antreffen. Besonders für Sammler war die Uhrenbörse also ein hervorragender Ort, um die eigene Uhrensammlung mit wertvollen und seltenen Uhren aufzustocken.

Uhrenboerse Stuttgart

Uhrenboerse Stuttgart

Die Stuttgarter Uhrenbörse in der Presse

Auch in der Presse war die Stuttgarter Uhrenböse zu finden. So schrieb die Stuttgarter Zeitung im Jahr 1992 über die Premiere der 1. Uhrenbörse im Gustav-Siegle-Haus. Aber auch andere Zeitschriften wie der Merkur, AZ modernes Leben oder Magazin Sammeln schrieben bereits über die Stuttgarter Uhrenbörse.

Heutzutage wird nicht mehr über die Stuttgarter Uhrenbörse geschrieben, da sich diese aufgelöst hat. Ungefähr in 2007 fand zum letzten mal die Uhrenbörse statt. Dennoch gibt es viele andere Uhrenbörsen, auf denen man fündig werden kann. Die Münchner Schmuck- und Uhrenbörse ist ebenfalls sehr beliebt.

Aufgrund von Corona sind die meisten Uhrenbörsen aktuell geschlossen. Wann die Uhrenbörsen wieder öffnen können, ist aktuell schwer zu sagen. Weltweit haben Uhrenbörsen einen wichtigen Stellenwert, da diese dazu beitragen mit anderen Uhrenliebhabern in Kontakt zu kommen und auch seltene Sammlerstücke besser ausfindig machen zu können. Das Besondere ist, dass im Gegensatz zum Internet man dort die Uhren in echt vergleichen kann. Weitere Vorteile sind, dass man diese anprobieren kann, handeln kann oder auch meist eine noch etwas größere Auswahl als in Onlineshops hat.

Auf Uhrentakt können Sie ebenfalls eine größere Auswahl an verschiedenen Arten von Uhren finden. Von Herrenuhren, über Damenuhren bis zu Luxusuhren ist überall etwas dabei. Falls Sie noch weitere Artikel zum Thema Uhren & Co. lesen wollen, können Sie in unserem Magazin fündig werden.



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